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Den Himmel auf Erden erleben am Talhof?
Die Teilnehmer bei der KAB-Tagen, zum Großteil alte KAJ-Freunde, haben am Talhof, Semmering, jedenfalls genug
Anleitungen bekommen, dem Himmel und Gott ein Stück näher zu kommen, und das in einer schon an sich paradiesischen Umgebung.
Mag. Maria Szigeti, Religionslehrerin an HASCH und HAK Frauenkirchen, brachte uns die Bibel mit dem Thema: „Die Erde ist voll von der Güte des Herrn“ in einer Weise nahe, die alle ansprach. Psalmen, Bibelstellen, Lieder, Gebete, Tanz und Bewegung ließen die Güte Gottes in Körper, Geist und Seele einsinken. Manch eine flüsterte: „Die ist großartig, die ersetzt leicht einen Priester.“ Das Thema war aktuell, der geistliche Leiter, Ernst Pöschl, konnte nicht die ganze Zeit mit dabei sein. Bei dem wachsenden Priestermangel werden wir uns daran gewöhnen müssen. Solange es solche Mitarbeiter in der Kirche gibt, wie die, die in diesen Tagen für unsere Inspiration sorgten, braucht es uns nicht bange zu sein. Am Anfang hatten wir bei Maria einen kahlen Baum mit unseren Wünschen für diese Tage beblättert. Es ist wohl keiner unerfüllt geblieben.
LIMA – Lebensqualität im Alter – durften wir mit Terus Tuma erleben. Ihre schwungvolle, feine Art, die sie uns schon im Jugendalter zur Diözesanführerin der KAJ wählen ließ, bricht in dieser neuen Aufgabe wieder voll durch. Wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich der Möglichkeiten im Alter, aufgebaut auf Gedächtnistraining, Bewegungstraining, Kompetenztraining, Glaubens- und Sinnfragen, sind die Pfeiler. Heitere Bewegungsübungen zu Musik und Gesang brachten uns dieses Wissen auf lockere Weise einschneidend bei. Vom Massieren der Fingerkuppen, über das Tanzen zur „Lieben kleinen Schaffnerin“ bis zum Wasserschieben, um der Welle zu helfen, war das Wissen phantasievoll aufbereitet, und gab allen neue Impulse.
Auch an Meditationsanleitungen fehlte es nicht.
Der geistliche Assistent, EKR Mag. Dr. Ernst Pöschl, legte uns schon am ersten Tag ein Programm vor, das jeder und
jedem Leitlinie für das Leben sein kann. Mit dieser Leitlinie können wir jedenfalls den Himmel auf Erden erleben, entwickeln mit Sicherheit unser wahres Selbst, das unserer
Ebenbildhaftigkeit mit unserem liebevollen Schöpfer.
S ehnsucht – nach Gott ist die Grundlage, die wir nicht genug nähren können.
E ntscheidung – sie muss irgendwann für oder gegen Gott fallen.
L iebe zu Gott und dem Nächsten – sie verbindet uns wie nichts anderes mit IHM.
B eten – der beste Weg alle diese Haltungen zu entfalten.
Mit einer Buchstabenkombination ergänzt der Diözesanassistent:
H ören
F inden
D anken
Wie umwandelnd dieser Weg ist, beweist der beliebte Priester für alle, die ihn kennen, eindrucksvoll selbst. Ein Rat
von Ernst Pöschl, als eine über schlechten Schlaf und frühes Aufwachen klagte: „Wenn Du nicht schlafen kannst, steh auf und bete.“
Für unser leibliches Wohl sorgte bewährt wie immer Kurt Kalina.
Die Sekretärin der KAB, Hildegard Weinreich, nahm ebenfalls teilweise an den Tagen teil.
Maria war uns schon am letzten Abend in einer Andacht sehr nahe. Mit einer Messe bei der großen Mutter in Maria
Schutz und einem gemeinsames Essen danach klangen die Tage froh und bereichert aus.
Weitere Fotos für Teilnehmer und Interessierte: http://www.genie-dimensionen.net/Fotos/KAB-Talhof-040812-15/
Eisenstadt, 19.8.2004 INGRID MARIA LINHART
(Pressebericht für die Eisenstädter Kirchenzeitung)
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